| Die Schwachstelle in der IT-Sicherheit |


Der Mikrocontroller gilt mittlerweile als das größte Einfallstor für technische Angriffe. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Haushalts- und Unterhaltungselektronik und wird in einer Vielzahlt von Computer- und Peripheriegeräten eingebaut. Darüber hinaus kommt er selbst in Geld- und Telefonkarten zur Geltung. Der Mikrocontroller ist ein prozessorgestütztes elektronisches Gerät, dass Signale empfängt und verarbeitet. Er kann auch deshalb mit anderen Geräten kommunizieren, weil er selbst mit einem Speicher und Pins ausgestattet ist. Die meisten Mikrocontroller werden programmiert um eine Vielzahl an Aufgaben zu erledigen. Unter anderem steuern sie Geräte und überwachen Daten. Der Mikrocontroller kommt nicht nur in Internet- und Bluetooth fähigen Geräten (IoT) zum Einsatz. Er ist Bestandteil von Funkfernbedienungen und agiert damit unabhängig von Netzwerken. 

Somit können sich Angreifer mehr oder weniger zu all ihren Geräten Zugang verschaffen.  Angreifer sind bemüht die ordnungsgemäße Ausführung eines Programms zu stören (Control Flow Manipulation). Durch Fehleranalysesysteme kann man solche Angriffe abwehren. Seitenkanalangriffe (Side Chain Attacks) können durch das Maskieren zu schützender Werte eingedämmt werden. Wenn man sensible Daten verschlüsselt und im Speicher ablegt, kann man seinen Ausleseschutzmechanismus stärken und Angriffe parieren (Read Out Protection ROP). Diese Maßnahmen werden nur wenig von Herstellern beachtet und so sind die meisten Anlagen immernoch ein leichtes Ziel für Angreifer.